Routineuntersuchung: 7 wichtige Fragen für den Besuch beim Tierarzt

Für Hunde jeden Alters steht einmal im Jahr die Routineuntersuchung bei Tierarzt an. Egal, ob ihr schon seit vielen Jahren mit euren Vierbeinern unter einem Dach lebt oder ob ihr ganz neue Hundeeltern seid, wir von Travall zeigen euch, mit welchen Fragen ihr das Beste aus dem jährlichen Termin macht.

1 – Ist das Gewicht meines Hundes im gesunden Bereich?

Neben Bewegungsauffälligkeiten, Urin- und Kotabsatz sowie Fress- und Trinkverhalten sollte unbedingt auch das Gewicht des Tieres zur Sprache kommen. Weil Gewichtszunahme beim Hund – wie bei uns Menschen auch – in dem meisten Fällen langsam voranschreitet, fällt es vielen Haltern gar nicht auf, dass der Vierbeiner ein bisschen zu viel (oder zu wenig) auf den Rippen hat. Eine gezielte Frage an den Tierarzt schafft Klarheit.

2 – Welches Futter würde der Tierarzt im Hinblick auf Gesundheitszustand und Alter meines Vierbeiners empfehlen?

Das richtige Futter für unsere Haustiere hängt nicht nur von ihrem Gesundheitszustand (Nierenschwäche, Magenprobleme, Allergien) ab, sondern auch vom Alter. Während junge, aktive Hunde einen hohen Energiebedarf haben und neben ihren regulärem Futter ruhig auch öfter ein paar Leckerlie naschen dürfen, ist das Aktivitätslevel bei tierischen Senioren deutlich niedriger. Der Tierarzt kann für jeden Vierbeiner das passende Futter empfehlen.

3 – Wie kann ich dafür sorgen, dass die Zähne meines Hundes gesund bleiben?

Eine schlechte Zahngesundheit kann sich negativ auf Herz, Leber und Nieren eines Hundes auswirken. Der Tierarzt kann euch in Sachen Zahnbürsten, Kauleckerlies und Trinkwasserzusätze mit Enzymen beraten, damit Zähne und Zahnfleisch so gesund wie möglich bleiben.

Mit einem Blick ins Maul stellt der Tierarzt fest, ob der Hund an Karies, Zahnfleischentzündung, Zahnstein oder anderen Problemen leidet. © Pexels.com
Auch Hunde können Karies, Zahnfleischentzündung, Zahnstein und weitere Probleme bekommen. © Pexels.com

4 – Welche Floh- und Zeckenbehandlung passt zu meinem Hund?

Vorbeugung zur Abwehr von Flöhen und Zecken ist für jeden Hund wichtig. Dabei muss die Behandlung auf Lebensweise und Routinen abgestimmt sein, um die Übertragung von Krankheiten zu reduzieren. Hat der Hund zum Beispiel ein hohes Risiko für Zeckenbisse, weil er viel Zeit auf Feldern und Wiesen verbringt, muss der Tierarzt darüber informiert werden.

5 – Ist die Hunderasse für bestimmte genetische Krankheiten prädisponiert?

Einige Hunde sind anfälliger für bestimmte Erkrankungen als andere. Es ist hilfreich, sich dessen bewusst zu sein, damit nach Symptomen Ausschau gehalten kann. Früherkennung ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung, damit dem Tier bei ersten Anzeichen so schnell wie möglich geholfen werden kann.

6 – Wieviel Bewegung sollte mein Hund täglich bekommen?

Bewegung ist wichtig, damit der Hund lange Zeit gesund und fit bleibt. Aber: Unterschiedliche Rassen und Altersgruppen benötigen unterschiedlich viel Bewegung. Fragt den Tierarzt nach einer Einschätzung, was für euren Hund individuell am besten ist. Dann könnt ihr eventuell darüber nachdenken, wie ihr für bessere Auslastung im Alltag sorgt oder ob die Gassirunde interessanter gestaltet werden sollte.

7 – Würde mir der Tierarzt den Besuch einer Hundeschule nahelegen?

Während wohl jeder Tierarzt Hundetraining empfehlen würde, ist es in manchen Fällen dringender als in anderen. In der Hundeschule wird gutes Verhalten gefördert und der Vierbeiner wird sozialisiert. Covid-Beschränkungen haben das Angebot reduziert, aber einige Tierarztpraxen bieten Online-Kurse an und bei Hundeschulen kann man mittlerweile auch wieder persönliche Trainingsstunden buchen. Der Tierarzt kann geeignete Kurse in der Nähe vorschlagen.

Ein Dalmatiner wird im Auto zur Routineuntersuchung beim Tierarzt transportiert. Hundegitter und Kofferraumteiler von Travall sichern den Hund im Kofferraum. © Travall.de
Und damit der Hund während der Fahrt zum Tierarzt gesichert ist, empfehlen wir passgenaue Trenngitter von Travall. © Travall.de